Angebot und Rahmenbedingungen

Ich biete

  • psychiatrisch-psychotherapeutische Einzeltherapie Erwachsener
  • konsiliarpsychiatrische Untersuchungen als Angebot für Hausärzte und Fachärzte
  • (Einzel-) Supervision für alle Berufsgruppen oder Student*innen
  • Selbsterfahrung
  • präventive Beratung in belastenden privaten und beruflichen Lebenssitationen
  • Weiterentwicklung persönlicher Ressourcen nach dem eigenen you matter-Ansatz

Therapeutische Schwerpunkte

Grundsätzlich fühle ich mich gemäss meiner Ausbildung dem gesamten Spektrum des Fachgebietes verpflichtet. Dennoch haben sich im Laufe der vielen Jahre Schwerpunkte herausgebildet, in denen ich besonders viel Erfahrungen sammeln konnte und deshalb besonders gerne Hilfe anbiete. Dies sind

  • Kriseninterventionen (Lebenskrisen, Paar- und Familienkonflikte, Arbeitsplatzkonflikte u.a.)
  • Therapie von Mobbingfolgen
  • Therapie von Erschöpfungszuständen (Burnout-Syndrom)
  • Therapie von Angst- und Panikstörungen
  • Therapie von Depressionen
  • Therapie von Traumatisierungen und Traumafolgen

Hinweis:
Die Behandlung einer aktiven Suchterkrankung (Entzug, Entwöhnung) ist im ambulanten Setting kaum oder nur mit enormem Aufwand erfolgreich durchführbar und gehört deshalb nicht zu meinem Angebot. Danke für Ihr Verständnis!

Meine Arbeitsweise

Meine therapeutische Arbeitsweise lässt sich ganz allgemein mit den Stichworten „empathisch“, „individuell“, „aktives Gegenüber“, „unkompliziert“, „methodenübergreifend“, „ressourcenorientiert“ und „lösungsorientiert“ umschreiben.

Mein besonderes Augenmerk liegt auf einem holistischen Therapie- und Veränderungsprozess, der den eigenen Möglichkeiten und inneren Werthaltungen Rechnung trägt und dadurch die bestmögliche Nachhaltigkeit verspricht.

Bei den präventiven Interventionen geht es stets darum, eine manifeste Erkrankung zu verhindern und die Persönlichkeit der Klient*innen auf gesunde Weise weiterzuentwickeln. Ohne dabei den Boden der gesicherten Kenntnisse der empirischen Fachdisziplin zu verlassen, dem ich in meiner ärztlichen Tätigkeit verpflichtet bin, hat sich im Vergleich zum Beginn meiner selbständigen Tätigkeit 2003 meine psychotherapeutische Arbeitsweise im Laufe der Jahre erheblich weiterentwickelt. Ich arbeite heute methodenübergreifend und zudem häufig auch ergänzend mit Komplementärtherapeut*innen zusammen, weil sich nach meiner Erfahrung energetische Effekte einiger dieser Therapien sehr positiv auf auf psychische Störungen auswirken und deren Heilungsverlauf signifikant beschleunigen können.

Der therapeutische Weg

Begreift man Heilung und psychische Gesundheit als Wiedererlangung und Erhalt eines komplexen geistigen und psychophysischen Gleichgewichts (holistische Perspektive) zwischen unterschiedlichen, sinnvoll aufeinander aufbauenden und sich gegenseitig bedingenden Ebenen, dann umfasst der therapeutischen (Veränderungs-) Prozess in gegenseitiger Wechselwirkung die folgenden Schritte

  • Anders-sehen-lernen
  • Anders-fühlen-lernen
  • Anders-denken-lernen
  • Anders-sprechen-lernen.

Auch das Anders-bewegen-lernen spielt in der Regel eine wichtige Rolle bei Wiedererlangung und Erhalt der psychischen Gesundheit und Stärkung der Resilienz, weshalb es in anderen Fachrichtungen ebenfalls gebührend Berücksichtigung finden und die psychotherapeutische Behandlung ergänzen sollte.

Zusammengefasst geht es um

  1. medizinische Heilung durch fachgerechte Behandlung der psychischen Störung resp. Erkrankung oder geeignete Präventions-Massnahmen zur Verhindung der Manifestation einer psychischen Störung resp. Erkrankung
  2. Standortbestimmung und (Neu-) Orientierung
  3. Versöhnung mit sich selbst, seinem Leiden und seinem Leben sowie mit anderen
  4. Selbst-Emanzipation, Befreiung zum Wesentlichen, zum Eigentlichen, zum Lebendigen, zur Bestimmung

Die Einnahme von Medikamenten ist manachmal erforderlich, in vielen Fällen aber durchaus vermeidbar.

Die Anzahl notwendiger oder empfohlener Sitzungen variiert je nach Ausgangssituation und Befund. Bereits wenige Sitzungen können manchmal ausreichen, um den Heilungsprozess auf den Weg zu bringen. Es sind meistens feine, gezielte Korrekturen (Weichenstellungen), die im weiteren Lebensverlauf dann die entscheidenden und nachhaltigsten Veränderungen bewirken.

Alle genannten Ebenen gehen Hand in Hand, aber je nach persönlichem Stadium sind die Erfordernisse und die therapeutischen Schwerpunkte völlig anders. Bei einer akuten schizophrenen Erkrankung und anderen schweren psychischen Leiden z. B. stehen naturgemäss zunächst und möglicherweise sehr lange die medikamentöse Beherrschung des Leidens und die Stabilisierung im Vordergrund. Dennoch spielen alle anderen genannten Ebenen von Beginn an ebenfalls eine wichtige Rolle, weil ein holistischer Ansatz das Behandlungsergebnis enorm verbessert und stabilsiert.

Die therapeutische Beziehung

Der Behandlungserfolg steht und fällt erfahrungsgemäss mit der Güte der sogenannten „therapeutischen Beziehung“. Ist diese gut, hat der Klient ein gewisses Vertrauen, dass der Therapeut ihm helfen kann und dass seine Geheimnisse bei ihm gut aufgehoben sind. Der Therapeut glaubt seinerseits, dass er helfen kann. Beide fokussieren ein dasselbe Problem, und es gelingt, eine heilsame Grundenergie zu erzeugen.

Die Etablierung einer solchen wirksamen therapeutischen Beziehung gelingt häufig, aber nicht immer bereits in der ersten Sitzung. Wichtig ist, dass Unwohlsein und Irritationen von beiden Seiten und von Beginn an offen zur Sprache gebracht werden. Es ist immer besser, wenn eine Therapie im Falle einer nicht ausreichend guten und belastbaren therapeutischen Beziehung abgebrochen und an einem anderen Ort durchgeführt wird. Niemand darf persönlich verletzt sein, wenn es nicht passt zwischen Patient und Therapeut.

Die Rahmenbedingungen

Ich arbeite auf Basis der etablierten und der empirisch gesicherten Erkenntnisse des Fachgebietes im Einklang mit den ethischen Rahmenbedingungen ärztlichen Handelns, Schweigepflicht und absolute Diskretion inbegriffen. Durch möglichst umfassenden Einbezug der individuellen Persönlichkeit und der vorhandenen Ressourcen ist der Behandlungsprozess auf eine nachhaltige Förderung der allgemeinen psychischen Gesundheit und Resilienz ausgerichtet. (Bei Bezug von Versicherungsleistungen infolge Arbeitsunfähigkeit muss gemäss gesetzlicher Vorgabe die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit stets Vorrang vor anderen möglichen therapeutischen Zielsetzungen haben.)

Jede Beziehung, auch die therapeutische, lebt von der Gegenseitigkeit und vom beiderseitigen Einverständnis.
Solange Sie meine Unterstützung schätzen, bin ich gerne für Sie da. Wenn Sie nicht zufrieden sind, werde ich Sie weder zurückhalten noch umstimmen. Wenn ich denke, Ihnen nicht helfen zu können, werde ich die Begleitung ggf. meinerseits beenden. So können Sie sicher sein, dass nie etwas geschieht, was Sie nicht gutheißen. Es ist Ihr Prozess, ich bin Ihr Begleiter.